Gestern, auf einer Münchentour, wollten wir den Multi-Cache Strategien gegen Architektur – Die Steine am Tor zuende bringen. Wir hatten ihn vor ca. 14 Tagen angefangen, dann aber das Final nicht gefunden, da wir uns am Mittleren Ring zwischen den Straßen und Brücken „verfitzt“ hatten. Vorsichtshalber sind wir die einzelnen Stages nochmal abgelaufen, schon um auszuschließen, das wir uns irgendwo verrechnet haben. Am letzten Stage waren wir uns dann nicht ganz einig, wieviele Steine hier schweben. Immerhin ist ein Gestell leer und da liegt die Vermutung nahe, das ein Stein in Wartung ist. Also haben wir vorsichtshalber 2 Berechnungen gemacht. Die originale Rechnung, die wir vor einiger Zeit schonmal aufgestellt haben, stimmte soweit. Also sind wir erstmal in Richtung dieser Koordinaten gegangen. Und siehe da, wir haben noch einen Fußweg gefunden, den wir beim letzten Mal übersehen hatten. Wir waren da so auf die Fußgängerbrücken fixiert, das wir diesen glatt übersehen hatten. Dadurch haben wir ständig den Mittleren Ring überquert und hatten dann das Final auch immer auf der falschen Seite der Straße. *grml* Diesmal sind wir dem neuentdeckten Weg gefolgt – und siehe da, kaum macht man es richtig, funktioniert es auch! Innerhalb weniger Minuten hatten wir die Dose in der Hand. Also schnell geloggt und auf zur nächsten Dose!
Nun muss man aber beachten, das derzeit Wiesn ist – also, für alle Nichtbayern Oktoberfest. Das hat zur Folge, das München regelrecht überquillt vor lauter Menschen aus aller Herren Länder.
So ist cachen in der Stadt einigermaßen eine Herausforderung. Da wir erstmal den örtlichen Argentinier aufgesucht hatten, um ihm beim Abbau seiner Fleischreserven zu helfen, war die Zeit in der Landeshauptstadt schneller rum als gedacht. Da sitzt man so, und quatscht, wertet die letztes Caches aus, betrachtet die sich vorbeischiebende Menschenmenge – von denen einige schon sehr bierseelig waren – und plötzlich versinkt die Sonne hinter dem Horizont. Also auf zum Hauptbahnhof, dort wartet nicht nur der Zug Richtung Heimat, sondern auch ein Cache, Hotel Geocoin den man schnell noch während der Wartezeit machen kann. Lange Rede kurzer Sinn, da es auf dem Bahnhof mindestens genauso voll ist, wie im restlichen München, haben wir zwar die Stages vom Mutli machen können, die Dose zu heben gelang aber nicht. Es war einfach zu viel los. Immerhin war es inzwischen schon 21:00 Uhr und viele Wiesnbesucher wollten wieder nach Hause. So war der Bahnhof im wahrsten Sinne des Wortes gestopft voll. Polizei allerorten, die einige Probleme zu bewältigen hatten. Man brauchte nicht selber zu laufen, man wurde einfach durch den Bahnhof geschoben. Also haben wir die Suche abgebrochen und sind in den nächsten Zug Richtung Heimat gestiegen. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben!
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