Man sollte diesen Cache nicht unterschätzen! 8 Stages wollen erstmal abgelaufen werden! Der ganze Rundgang hat, laut Listing, eine Länge von 6 km. Nicht schlecht finde ich, weil man bei diesem Cache die Augen nicht ständig am GPS festtackern muss, sondern den Blick auch durch die Landschaft schweifen lassen kann. Wir waren heute auf dem Rundweg. Das Wetter war super! Sonnig, aber nicht so heiß, das man in der Sonne verbrennt. Dazu etwas Wind, was die gefühlte Temperatur nochmal drückt. Landschaftlich ist der Cache auch hervorragend. Die Strecke geht immer am Weiher entlang und ab der Mitte, durch den Wald. Ich würde jeden raten, geht den Cache im Mai/Juni an! Es ist noch nicht zu heiß (ein Teil der Strecke führt über schattenlose Wege), aber die Natur ist schon voll im Frühjahr. Brennnesseln und Dornengewächse sind noch nicht so sehr in die Höhe geschossen und lassen sich noch leicht überwinden.
Am Start findet man nicht nur eine gute Parkmöglichkeit, sondern man kann sich wahlweise vor, oder nach dem Rundgang stärken. Direkt am Parkplatz befindet sich eine schöne Gartenschänke mit Biergarten und lecker Essen!
Doch jetzt zum Cache….
Die Stages lassen sich alle gut finden und die gestellten Aufgaben sind nicht schwer, so das man die benötigten Zahlen ohne Probleme zusammen bekommt. Rechnen muss man erst, wenn man die Koordinaten für das Final erhalten will. Und selbst dann erfordert die Rechnung keine Gehirnakrobatik. Meiner Meinung nach kann der Cache durchaus auch von Kindern ohne Erwachsene angegangen werden, solange sie ein GPS beherrschen. Es gibt keine Stelle auf der ganzen Runde, die gefährlich währe. Man muss nicht klettern, man muss nirgendwo reinkriechen oder hochklettern. Alle Fragen lassen sich beantworten, ohne den Weg zu verlassen. Das, so finde ich, ist auf jeden Fall ein Pluspunkt in Sachen Kinderfreundlichkeit! Außerdem ist es möglich, die Runde mit Kinderwagen zu absolvieren. Die Wege sind gut ausgebaut und selbst im härtesten Fall muss man diese kaum weiter als 5 m verlassen. Rollstuhlfahrer dürften sich allerdings etwas schwer tun, haben aber eine Chance, wenn sie geschoben werden, bzw. einen Helfer dabei haben. Schon deswegen, weil es auf der Tour Anstiege gibt. Ich kann nicht einschätzen, ob die ein Rollstuhlfahrer alleine bewältigen kann. Schwer dürfte es für ihn auch an Stage 5 und 6 werden, da hier die Hinweise etwas abseits vom Weg sind. Alle anderen Stages kann man ohne den Weg zu verlassen lösen. Am Final muss man natürlich schon in den Wald hinein, das liegt in der Natur der Sache. Man kann halt einen Regular nicht mal eben so am Wegesrand ablegen. ![]()
Wo ich gerade vom Final rede! Wenn man die Koordinaten des Final errechnet hat und vor der Dose steht, hat man den Buchenkopf zu 90% umrundet. Ich meine, die Tour ist länger als 6 km aber noch unterhalb von 10 km – rein gefühlsmäßig.
Hat man das Final gefunden, kann man entweder den Weg weiter gehen, um an den Parkplatz zurück zu kommen, oder eine kleine Abkürzung nehmen. Dazu muss man nur ca. 50m zurück gehen und kann dann Richtung Quelle (Stage 4) abbiegen. Der Rückweg zum Cachemobile ist dann allerdings ab der Quelle identisch mit dem Hinweg zur Quelle. Wer das zu langweilig findet, hat ja die Auswahl zwischen mehreren Wegen. Ich gehe mal davon aus, das 99% der Cacher ein GPS inklusive Kartenmaterial benutzt, damit sollte der Rückweg werde langweilig, noch unnötig verlängert werden.
Wer nun die Runde geschafft hat, der hat sich auch eine Brotzeit und ein kühles Bier in
der Waldgaststätte Burgweiher verdient! Die Gaststätte ist nach der Tour genau das Richtige. Hier kann man den Cache nochmal nachwirken lassen und in aller Ruhe ein Bier trinken. Es währe allerdings interessant, was in der Hauptsession dort abgeht. Ich kann mir vorstellen, das die Schänke und der Biergarten dann rappelvoll sind.
Weiterhin sollte man auch ein wenig aufpassen, da rund um die Weiher einige Mountainbiker unterwegs sind. Erfahrungsgemäß sind die Damen und Herren der velozipeden Fraktion recht hurtig unterwegs.
Meine Einschätzung für den Cache:

Diese Gerätschaft haben wir schnell gefunden, wir sind ja auf Zack! Aktion Wathose konnte starten! Rein in die Hose und ab in den Kanal. Erster Eindruck im Kanal: Oooohhhhh Scheiße! Das Wasser ist viel zu tief für die Hose! Zweiter Eindruck im Kanal: Verdammt! Es gibt kein Zurück mehr, jetzt muss ich da durch! Also gut, möglichst langsam laufen, damit kein Wasser über den Rand in die Hose schwappt. Den Hinweis “D” habe ich dann auch recht schnell entdecken können. Auf dem Rückweg dann die Erkenntnis: FUCK! Die Hose läuft voll! Da steht man echt da wie Max in der Sonne! Ich hatte quasi die Hose voll und keine Ahnung, wie ich mit dem Ballast den Kanal wieder verlassen sollte. Ich war in meinem Leben noch nie so froh, das Cacherkuecken dabei war und mir helfen konnte! Einfach war es jedenfalls nicht, aber schließlich hatten wir mich aus dem Tümpel heraus gehievt. Wieder am Ufer, erstmal raus aus der Wathose. Dabei habe ich gelernt, das es gar nicht einfach ist, eine innen nasse Wathose zu verlassen.
Listing ist der “
