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Buchenkopfcache (GC9787)

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Man sollte diesen Cache nicht unterschätzen! 8 Stages wollen erstmal abgelaufen werden! Der ganze Rundgang hat, laut Listing, eine Länge von 6 km. Nicht schlecht finde ich, weil man bei diesem Cache die Augen nicht ständig am GPS festtackern muss, sondern den Blick auch durch die Landschaft schweifen lassen kann. Wir waren heute auf dem Rundweg. Das Wetter war super! Sonnig, aber nicht so heiß, das man in der Sonne verbrennt. Dazu etwas Wind, was die gefühlte Temperatur nochmal drückt. Landschaftlich ist der Cache auch hervorragend. Die Strecke geht immer am Weiher entlang und ab der Mitte, durch den Wald. Ich würde jeden raten, geht den Cache im Mai/Juni an! Es ist noch nicht zu heiß (ein Teil der Strecke führt über schattenlose Wege), aber die Natur ist schon voll im Frühjahr. Brennnesseln und Dornengewächse sind noch nicht so sehr in die Höhe geschossen und lassen sich noch leicht überwinden. burgwalden_karte Am Start findet man nicht nur eine gute Parkmöglichkeit, sondern man kann sich wahlweise vor, oder nach dem Rundgang stärken. Direkt am Parkplatz befindet sich eine schöne Gartenschänke mit Biergarten und lecker Essen!

Doch jetzt zum Cache….

Die Stages lassen sich alle gut finden und die gestellten Aufgaben sind nicht schwer, so das man die benötigten Zahlen ohne Probleme zusammen bekommt. Rechnen muss man erst, wenn man die Koordinaten für das Final erhalten will. Und selbst dann erfordert die Rechnung keine Gehirnakrobatik. Meiner Meinung nach kann der Cache durchaus auch von Kindern ohne Erwachsene angegangen werden, solange sie ein GPS beherrschen. Es gibt keine Stelle auf der ganzen Runde, die gefährlich währe. Man muss nicht klettern, man muss nirgendwo reinkriechen oder hochklettern. Alle Fragen lassen sich beantworten, ohne den Weg zu verlassen. Das, so finde ich, ist auf jeden Fall ein Pluspunkt in Sachen Kinderfreundlichkeit! Außerdem ist es möglich, die Runde mit Kinderwagen zu absolvieren. Die Wege sind gut ausgebaut und selbst im härtesten Fall muss man diese kaum weiter als 5 m verlassen. Rollstuhlfahrer dürften sich allerdings etwas schwer tun, haben aber eine Chance, wenn sie geschoben werden, bzw. einen Helfer dabei haben. Schon deswegen, weil es auf der Tour Anstiege gibt. Ich kann nicht einschätzen, ob die ein Rollstuhlfahrer alleine bewältigen kann. Schwer dürfte es für ihn auch an Stage 5 und 6 werden, da hier die Hinweise etwas abseits vom Weg sind. Alle anderen Stages kann man ohne den Weg zu verlassen lösen. Am Final muss man natürlich schon in den Wald hinein, das liegt in der Natur der Sache. Man kann halt einen Regular nicht mal eben so am Wegesrand ablegen. Smiley

Wo ich gerade vom Final rede! Wenn man die Koordinaten des Final errechnet hat und vor der Dose steht, hat man den Buchenkopf zu 90% umrundet. Ich meine, die Tour ist länger als 6 km aber noch unterhalb von 10 km – rein gefühlsmäßig.

Hat man das Final gefunden, kann man entweder den Weg weiter gehen, um an den Parkplatz zurück zu kommen, oder eine kleine Abkürzung nehmen. Dazu muss man nur ca. 50m zurück gehen und kann dann Richtung Quelle (Stage 4) abbiegen. Der Rückweg zum Cachemobile ist dann allerdings ab der Quelle identisch mit dem Hinweg zur Quelle. Wer das zu langweilig findet, hat ja die Auswahl zwischen mehreren Wegen. Ich gehe mal davon aus, das 99% der Cacher ein GPS inklusive Kartenmaterial benutzt, damit sollte der Rückweg werde langweilig, noch unnötig verlängert werden.

Wer nun die Runde geschafft hat, der hat sich auch eine Brotzeit und ein kühles Bier in der Waldgaststätte Burgweiher verdient! Die Gaststätte ist nach der Tour genau das Richtige. Hier kann man den Cache nochmal nachwirken lassen und in aller Ruhe ein Bier trinken. Es währe allerdings interessant, was in der Hauptsession dort abgeht. Ich kann mir vorstellen, das die Schänke und der Biergarten dann rappelvoll sind.

Weiterhin sollte man auch ein wenig aufpassen, da rund um die Weiher einige Mountainbiker unterwegs sind. Erfahrungsgemäß sind die Damen und Herren der velozipeden Fraktion recht hurtig unterwegs.

Meine Einschätzung für den Cache:Daumen hoch!

Wassereinbruch

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Um den Schluss der Geschichte vorweg zu nehmen: Wir haben die Dose nicht gefunden! Aber den Ort des Final! Woher wir das wissen? Naja, das ist eigentlich ganz einfach, wir haben ein Spoilerbild: mit dem sind wir in den Wald gegangen und haben genau diese Stelle gesucht. Am Pfeil liegt die Amobox!
Einen Beweis, das wir da waren gibt es natürlich auch – und zwar den:

DSCF0519

Hier sehe ich an der Stelle (linkes Bild), an der das Final, also die Amobox sein sollte.
Aber genug der Vorrede, interessanter ist, wie wir überhaupt so weit gekommen sind. Und das ging so:
Wir waren dienstlich in Ettringen. Die Rückfahrt wollten wir etwas verkürzen und den einen oder anderen Cache heben. Vorgesehen war:

  1. Auf Jakob’s Spuren (GC1BZ14) ein Tradi
  2. [BD]Schnerzenhofer Weiher (GC2FAZ3) ein Letterboxhybrid,
  3. [BD]Staudengeologie (GC2KMKD) ein Earthcache und letztlich
  4. Jägers Ruh bei Fischers Fritz (GC16JEF) ein Multi.

Den ersten haben wir recht schnell gefunden, das war ein schöner H&M zur Einstimmung. Also keine Probleme. Vor lauter Freude über den Fund habe ich einen Coin hinterlassen…

Nächster Halt: Schnerzenhofer Weiher! Und damit nahm das Unglück seinen Lauf! Die Straße zum Weiher ist gesperrt, das hat uns aber noch nicht irritiert, da man bis zum Weiher hinfahren kann. Dort angekommen haben wir uns vor Begeisterung kaum halten können. Ein wunderbar gelegener Weiher, sofort einen Parkplatz bekommen und weit und bereit keine Muggels zu sehen. Wir konnten unser Glück kaum fassen – dachten wir. Unsere Ausrüstung war schnell aus dem Cachemobil ausgeladen und geschultert. Noch ein Blick ins Listing – aha, Wathose wird gebraucht. Haben wir! UV Lampe wird gebraucht, haben wir auch. Alles klar, dann kann die Letterbox ja in Angriff genommen werden! Nächste Feststellung: wir fangen mal wieder von hinten an. Gut, das kennen wir und das scheint bei uns eine pathologische Geschichte zu sein. Wir fangen oft von hinten an, einfach weil es schwieriger ist. Aber gut, wir beginnen eben mit dem Buchstaben “D” und arbeiten uns dann nach “C”, “B” und “A” vor.

Graetschaft Diese Gerätschaft haben wir schnell gefunden, wir sind ja auf Zack! Aktion Wathose konnte starten! Rein in die Hose und ab in den Kanal. Erster Eindruck im Kanal: Oooohhhhh Scheiße! Das Wasser ist viel zu tief für die Hose! Zweiter Eindruck im Kanal: Verdammt! Es gibt kein Zurück mehr, jetzt muss ich da durch! Also gut, möglichst langsam laufen, damit kein Wasser über den Rand in die Hose schwappt. Den Hinweis “D” habe ich dann auch recht schnell entdecken können. Auf dem Rückweg dann die Erkenntnis: FUCK! Die Hose läuft voll! Da steht man echt da wie Max in der Sonne! Ich hatte quasi die Hose voll und keine Ahnung, wie ich mit dem Ballast den Kanal wieder verlassen sollte. Ich war in meinem Leben noch nie so froh, das Cacherkuecken dabei war und mir helfen konnte! Einfach war es jedenfalls nicht, aber schließlich hatten wir mich aus dem Tümpel heraus gehievt. Wieder am Ufer, erstmal raus aus der Wathose. Dabei habe ich gelernt, das es gar nicht einfach ist, eine innen nasse Wathose zu verlassen.
Zusammenfassung:

  • einen Stage absolviert (5 stehen noch aus),
  • Hose klatschnass,
  • Shirt klatschnass (trocken ist der Kerl erst ab Achseln aufwärts),
  • Socken klatschnass,
  • Wathose am Hintern ein Dreiangel reingerissen (daher der Wassereinbruch),
  • ich brauche die Wathose noch für drei Stages.

Das meine Klamotten tropfen ist nicht so tragisch, man ist hart im nehmen und außerdem ist Sommer. Dem Listing nach müssen wir noch die Hinweise “A”, “B” und “C” finden. So tropfte ich zu der angegebenen Position, um nach den restlichen Hinweisen zu suchen. Hint: Da wo Kneip auch suchen würde! Wo soll das sein, wenn nicht im Wasser? Also wieder rein in die nasse Wathose! Hat mal jemand versucht mit nassen Klamotten in eine ebenso (innen) nasse Wathose rein zu steigen? Nicht schön! Aber macht ja nix, es ist ja Sommer! Drei Hinweise? Kein Problem! Gib mir 5 Minuten und ich habe sie! Und das war nicht zu schlecht geschätzt! Das Notizbuch hatte ja mein Ausflug in die Tiefen der Schnerzenhofer Kanäle gut überstanden, so konnten wir locker flockig wieder an Position “D” gehen und uns im Peilen versuchen. Erster Versuch: wir standen plötzlich auf der Straße! Falsche Richtung und so! Zweiter Versuch: aha, da ist ja das lange Ding, von dem im Listing zu lesen war. Also los, folgen wir ihm bis zum gelben Punkt! Dort angekommen lesen wir: Peile am gelben Punkt …. Richtung und gehe “E” in Metern! “E”? Who the fuck is “E”? Listing fragen! Oh – “E” findet man an dem angepeilten Punkt von “D” aus, der Hinweis steht auf dem langen Ding. Ja neee – iss klar! Haben wir mal nonchalant übersprungen. Da stehen wir drüber, brauchen wir nicht! Aber jetzt kommt ja das Beste überhaupt! Die Gradzahl zum peilen hatten wir ja und dazu ein Spoilerbild vom Ort wo das Final liegen soll. Der Ort war ein Baum – wem wundert das, in einem Wald.  Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen! Da gehen zwei mit einem Bild von einem Baum in den Wald und versuchen genau diesen Baum zu finden! Normalerweise währe jetzt der Augenblick gekommen, an dem freundliche Herren in weißen Anzügen mit einem rot/weißen Auto erscheinen, dir versichern alles wird gut und Egalspritzen verteilen.

DSCF0521
Wie man aber hier und oben sehen kann, haben wir den Baum und damit die Stelle gefunden, wo eigentlich eine Amobox versteckt sein soll. Statt der Box haben wir einiges gefunden, was so nicht geplant war. Einen Kugelschreiber zum Beispiel, diverse riesige Löcher in der Erde, die uns zu Spekulationen verführten, wer die wohl gebaut haben könnte. Aber eine Amobox, die haben wir leider nicht gefunden. Da half es auch nicht, die Logs vergangener Finder zu lesen. Jeder ha geschrieben, das die Box schnell zu finden war. Wir haben leider nur eine Vertiefung gefunden, in der die Box gelegen haben könnte. Schade! Trauriges Smiley

Fazit der Suche:

  • Ein geiler Cache!
  • Wir hatten unseren Spaß beim suchen, peilen und “tauchen”!
  • Es war ja Sommer!
  • Wir kommen wieder und finden das Final!
  • Ich weiß nun, welche Ausrüstungsgegenstände ich als nächstes kaufe: eine Wathose für Cacherkuecken, damit sie mal in den Genuss eines Wassereinbruchs kommt und eine ordentliche UV Lampe, da meine mehr ein Flackerlicht ist.

Die Wathose hat zwar einen Dreiangel gefunden, den wir gar nicht gesucht haben, das ist aber leicht mit Fahrradflickzeug zu beheben. Sie bekommt halt einen knallroten Flicken auf den Arsch geklebt, dann ist die wieder dicht.

In diesem Sinne:

Happy hunting

Orgelkurt

Weldenbahn-Abzweig

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Gestern Abend habe ich nichts gefunden, heute, mit Unterstützung vom Cacherkuecken, wurde ich gleich fündig. An der Stelle, wo die Dose versteckt ist, habe ich auch geschaut. Offenbar aber nicht genau genug. Es ist eben auch wichtig zu wissen, nach welcher Dosengröße man sucht. Kann ja keiner Ahnen, das statt des angegebenen Micros ein Small versteckt wurde! Also schnell gefunden, schnell geloggt und natürlich die Nordkoordinaten aufgeschrieben.

Im Gegensatz zum Rest der “alten” Weldenbahn-Serie, ist diese Dose sehr gut in Schuss! Das Logbuch ist fast leer und trocken/sauber. Sogar in einem extra Tütchen ist es drin. Der Deckel schließt richtig dicht und das Versteck als solches ist auch völlig in Ordnung. Ich habe trotzdem dem Owner die Adoption angeboten, da er die restlichen Caches der Serie auch vernachlässigt hat. Die Koordinaten stimmten auch nicht ganz. Also sollte entweder die D-Wertung hochgenommen werden, oder die Koordinaten verbessert werden.

Hier die neuen Koordinaten: N 48° 23.569 / E 010° 49.700

Wer also suchen gehen will……

 

Happy hunting!

 

 

Orgelkurt

Weldenbahn–Abzweig

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Heute wollte ich mir mal den ersten Cache der Weldenbahn-Serie anschauen. Laut dem Listing ist der “Weldenbahn-Abzweig” leicht zu finden, Terrain 2 und Schwierigkeit 1, also kein Problem weiter – dachte ich. Am frühen Abend bin ich losgefahren. Den Einstieg in den LP zu finden war nicht das Problem, die Gegend kenne ich einigermaßen. Schwieriger gestaltete sich dagegen die Suche. Ich hatte eine schlechte Zeit gewählt, da schon die Dunkelheit einsetzte. Für eine Lampe war es noch etwas zu hell, ohne Lampe ging es aber auch nicht wirklich gut. Eine Stunde habe ich im Umkreis von 5 Metern (um den Nullpunkt herum) alles abgesucht. Die üblichen Verdächtigen schieden fast schon von vorn herein aus, es gab an der Stelle genaugenommen gar keine Verstecke. Irgendwann habe ich beschlossen, das es besser ist, zu Hause nochmal Logs zu lesen, als sich hier in der Dunkelheit dämlich zu suchen.
Hätte ich gleich gelesen, währe mir sicher einiges an Frust erspart geblieben. Ich hätte nämlich folgendes gewusst:

  1. Die Koordinaten stimmen nicht! Die Dose liegt rund 15 Meter im Off.
  2. Die Dose ist kein Micro, sondern ein Small!

Lesen bildet eben! Naja, dann gehe ich eben morgen nochmal hin, solange die Dose nicht zur unendlichen Geschichte wird, ist alles im grünen Bereich!

 

Happy hunting!

Orgelkurt

Vergebliche Liebesmüh…

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Gestern waren wir wieder mal in der Augsburger Innenstadt unterwegs. Immerhin liegen da ja noch jede Menge Dosen, die wir noch nicht geloggt haben.

Angefangen haben wir bei dem Cache “Augsburger Puppenkiste” GCW6JZ. Die Fragen waren schnell beantwortet – Smartphone sei dank! Naja, eigentlich wollten wir die Fragen im Vorfeld zu Hause recherchieren, haben es aber irgendwie nicht in die Reihe bekommen. Auf jeden Fall hatten wir nach kurzer Zeit die Koordinaten vom Final. Nur das Final selber konnten wir nicht finden, ja nicht mal die Bank an der die Dose (laut Listing) befestigt sein soll. Da wir noch andere Caches suchen wollten, haben wir an der Stelle abgebrochen und mit dem nächsten weitergemacht. Auf dem Weg zum Stage 1 des Multis “Augsburgs Hausmadonnen” (GC3G4HP) haben wir noch Kumpel Christian aufgelesen, der uns bei dem Multi ein wenig geholfen hat. Es ist schon erstaunlich, wie viele Hausmadonnen in Augsburg an Giebeln befestigt sind, oder in Nischen stehen. Der Multi ist insgesamt ca. 19km lang und wohl besser mit dem Fahrrad zu machen. Da läuft man sich nicht zu viele Blasen an die Füße. Am Final angekommen, waren die Logbedingungen ideal! Eine Bank in der Nähe, viele Muggels, die aber unsere Tätigkeiten nicht beobachten konnten. Dazu Kumpel Christian, der als spanische Wand diente und Fahrräder, die vorbeilaufende Muggel zu einem größeren Umweg zwangen. Cooles Smiley Bei dieser Gelegenheit haben wir auch nochmal die Koordinaten zur “Augsburger Puppenkiste”.

Und nochmal an die Finalkoordinaten fahren! Diesmal haben wir die Bank auch gefunden, nur waren wir uns nicht ganz einig, welche Seite wohl zur Puppenkiste zeigt. Kurzerhand haben wir halt die ganze Bank abgesucht. Inzwischen ist es auch reichlich dämmerig geworden, so das der Menschenstrom langsam versiegte, der sich sonst hier vorbei wälzt. Trotz aller Bemühungen, nichts zu finden. O.K. diesmal mussten wir ein “Ditn’t find” loggen. Zwei Tage später haben wir dann auch über die Watchlist erfahren warum – die Dose war schlicht und einfach weg! Derzeit ist der Cache erstmal inaktiv. Wenn dann eine neue Dose ausgelegt ist, werden wir nachloggen. Die Koordinaten haben wir ja noch.

Nach dem Misserfolg an der Puppenkiste hat Kumpel Christian das Weite gesucht – ohne GPS. Es gibt halt auch noch ein Leben außerhalb des Geocaching und das meldet sich hin und wieder mal zu Wort.

Wir zwei haben noch einen letzten Multi in Angriff genommen, “Steile Ufer” (GC1EDKM). Ein Kurzmulti wurde uns versprochen, allerdings wurde der länger als wir geahnt hatten und endete auf eine Weise, die wir in dem Moment auch nicht in Betracht gezogen hatten.

Der Multi hat nur eine Stage, die wir auch schnell gefunden hatten. Die Koordinaten zum Final zu berechnen erforderte auch keine großen Rechenkünste. Die Dose allerdings wollte sich nicht finden lassen. So haben wir bestimmt eine Stunde an einem Kanal in der Stadt rumgefunzelt, ohne eine Spur zu finden. Dafür haben uns aufmerksame Bürger gefunden, die unser Treiben, so mitten in der Nach, etwas seltsam fanden. Irgendwann haben wir schließlich aufgegeben, es war ja schon recht spät. Wir also zurück an die Fahrräder und ab die Pos. Weit sind wir aber nicht gekommen, genauer gesagt, nur bis zur nächsten Ecke. Dort erwartete uns ein Streifenwagen und zwei nette Polizisten. Schnell stellte sich aber heraus, das wir weder Waffen noch Drogen oder sonst was illegales getan haben. Oder wie es der eine Polizist ausdrückte: “Ach, nur zwei Geocacher! Mein Neffe macht das auch!”. Die Dose haben wir zwar nicht gefunden, dafür konnten wir kurz mit den beiden Beamten “klönen”. Die waren echt nett und vielleicht sieht man ja einen der beiden irgendwo im Wald beim cachen……

 

 

Happy hunting wünscht allen Dosenfischern

 

 

Orgelkurt

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